Schadstoffbelastung und KinderwunschSchadstoffbelastung und Kinderwunsch – am Fraunhofer-Institut für biomedizinische Technik lagern tiefgekühlt derzeit ca. 350.000 Blut- und Urinproben aus den letzten 35 Jahren. Diese Proben geben Aufschluss darüber, welchen Schadstoffen in welchen Mengen die Menschen in Deutschland in diesen Zeiträumen ausgesetzt waren. Liegt hier vielleicht eine Antwort auf die steigende Anzahl  an Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch?  Anhand dieser Proben kann man auch erkennen, wie sich die Belastungen mit der Zeit entwickeln. Derzeit sind ca. 140.000 Chemikalien auf dem Markt, in den Proben können sich leicht an die 300 Chemikalien im Körper nachweisen. 

 

Welche Stoffe sind  besonders gefährlich?

 

Plastikflaschen  Einzelne Stoffe, wie z.B. Bisphenol A aus der Plastikherstellung oder Glyphosat oder auch Fipronil sind seit langem ständig in der Diskussion. Während manche Belastungen, so z.B. mit Blei, in den letzten Jahren zurückgegangen sind so sind aber andere stark steigend. Und viele dieser Stoffe sind problematischer, als als früher gedacht. Vor allem die Menge an Stoffen, die im einzelnen Organismus gefunden wird, gibt Anlass zur Sorge. Wenn vielleicht auch jeder der Stoffe für sich genommen nicht gleich tödlich ist, so macht ein Cocktail an Chemikalien doch andere Probleme! Vor allem sind in der Gesamtsumme natürlich extrem hohe Belastungen da, selbst wenn jeder Stoff für sich den Grenzwert nicht überschreiten sollte. So wirken z.B. Phtalate und Bisphenol A im Körper hormonähnlich und können so die Spermienproduktion und den weiblichen Zyklus beeinträchtigen. 

 

Welche Schäden richten die Chemikalien an?

 

Entgiftung und KinderwunschAndere Stoffe stehen im Verdacht, krebserregend zu sein oder auf das Nervensystem zu wirken und vielleicht Alzheimer oder ähnliche Krankheiten zu fördern. Zudem kann sich eine sehr hohe Schadstoffkonzentration im Körper als sogenannter „Störherd“ auswirken. Das bedeutet, dass der Körper ständig mit der Kompensation dieser Belastung zu kämpfen hat und demzufolge auf andere Reize, z.B. auch auf Genesungsreize wie sie die Akupunktur oder auch die Homöopathie setzen können, nicht mehr reagiert. 

 

Was können wir tun, um uns zu schützen?

 

Kinderwunsch und gesunde LebensweiseGanz klar: Kaufentscheidungen bewusst treffen! Möglichst Bio-Produkte und möglichst wenig Plastikverpackungen. Zum Beispiel birgt das Trinken aus Plastikflaschen ein hohes Risiko der „Körperverschmutzung“ . Zudem können wir mit einfachen Mitteln die Entgiftungsfunktionen des Körpers unterstützen. Lassen Sie sich in meiner Praxis zu diesem Thema beraten!